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   21.02.15 21:35
   
Mexico zeigt Dir s



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Banff

da war ich aber ganz schoen busy die letzten wochen. aber wer haette gedacht, dass meine reise nochmal so einen kick bekommt. alex und ich waren ja eine woche in banff und es war mit abstand die beste zeit meiner reise. am ersten abend trafen wir uns mit all den leuten, die alex bereits zwei wochen zuvor schon kennen gelernt hatte in einem park, in der naehe vom fluss bow gelegen. und gleich musste ich feststellen, dass man herzlichst aufgenommen worden ist. wir waren eine gruppe von ueber zehn leuten, ein mix aus australien, england, irland und deutschland. haben gegrillt, fussball gespielt, gequatscht, spass gehabt und gleich zu beginn wusste ich, dass das eine bezaubernde woche wird, mit super coolen, lustigen leuten. am ersten tag sind alex, robert (den haben wir zuvor in jasper im hostel kennen gelernt) und ich den tunnel mountain hike hoch. also eigentlich gibt es dort einen befestigten weg fuer touris, denn wir aber verweigerten aus prinzip schon und sind einfach querfeld ein ... heide witzka da hatten wir alle 3 dass doch ein wenig unterschaetzt ... querfeld ein hiess, 80% steigung und ungefaehr zwei stunden gerade aus hoch, aber der ausblick machte so wie oft schon, wieder alles gut. zurueck entschieden wir uns dann doch fuer den befestigten fussweg nach unten die anderen tage bestanden daraus, dass wir quasi jeden abend in der bar abgestuerzt sind mit unserer clique, stundelang im common room zusammen sassen, poker spielten, bier tranken und daraus resultierend ein hangover nach dem anderen. aber dass war es mir alle mal wert, so wie es dort in banff war, hatte ich dass was dass gruppengefuehl anging noch nicht gehabt. es entwickelten sich binnen tage fantastische freundschaften und von banff was zu erkunden liess ich in den hintergrund rutschen. man muss auf der reise einfach mal prioritaeten setzen, ob man entweder auf sightseeing jagd geht oder einfach mal ein paar tage die zeit mit wunderbaren menschen verbringt und von der stadt selbst nicht viel sieht. ich hab mich natuerlich fuer zweiteres entschieden. ein abend waren wir alle zusammen im kino, viele abende im park, um dort auch mal dass obligatorische spiel aus deutschland flunky ball zu spielen. den das prinzip in kanada ist, dass man i.d.r versucht alle anderen betrunken zu machen, waehrend in deutschland die spiele ja eher darauf beruhen sich selbst am meisten betrunken zu machen. es war eine grandiose zeit und der abschied nahte, so schmerzhaft es auch diesmal war. bewundernswert ist eigentlich immer wieder, wie schnell man einem menschen vertraut und sich auf anhieb gut versteht, in deutschland ist man erst immer ein wenig skeptisch und bildet sich oft zu schnell eine (meist negative) meinung ueber einen menschen. nach einer grossartigen woche, hiess es dann mit dem greyhound bus nach calgary. der abschied war verdammt schwer und auch im bus hatten alex und ich noch dran zu knabbern und als dann noch der weg ins flache calgary fuehrte, wurde die laune nicht besser. im hostel angekommen musste voellig uebermuedet noch was zu essen gefunden werden. wir entschieden uns fuer eine pizzeria, die wir aus dem internet herausgesucht haben und liefen drauf los. und mussten dabei feststellen, das calgary echt langweilig, nicht wirklich schoen und dass typische stadtleben hergibt ... gestresste menschen, lauter verkehr, hektik wohin das auge reicht. das war in banff ganz anders. na gut - zurueck zur pizzeria, auch nach ueber einer stunde haben wir sie nicht gefunden und geplagt von muedigkeit und hunrigkeit, aendert sich die laune zunehmend. ich nahm dann das zepter in die hand und entschied einfach in einen von den zahlreichen, existierenden china restaurant rein zugehen. alex folgte mir brav. und am ende mussten wir feststellen, dass das wohl die beste entscheidung des tages war. es gab all-you-can-eat buffett und bei unserem hunger hatte sich dass schlichtweg gelohnt. nach herzenslust haben wir den chinesen dann mal so richtig schoen leer gegessen ... vorspeise, 2-3 hauptgaenge (wenn schon, dann richtig) und dessert. mit vollen magen ging es dann, dass erste mal nach einer woche vor 22 ins bett allerdings war die nachtruhe ab 4 uhr vorbei. alex plagte eine heftige erkaeltung, mit brechenden husten. bei mir plagten seit langem mal wieder tierische rueckenschmerzen-kein wunder bei der matratze, da war banff echt luxus angesagt. dass ganze wurde dann noch von zwei asiaten mit einem schnarch konzert begleitet. naja voellig erledigt schleppten wir uns irgendwie zum fruehstueck, da wir nur noch 20 minuten zeit hatten. das muesli und ein apfel schafften es in den magen region, die pancakes wodrauf wir richtig hunger hatten, verpassten wir schlichtweg. wir zwei sassen wohl so vertraeumt am tisch, dass wir glatt halb 10 verpasst hatten. irgendwie auch witzig. sitzt man mit offen augen da, starrt aufs essen und bemerkt nach einem augenzwinkern, dass grad alles abgeraeumt wird na gut weiter gings...matt kam auch ins hostel fuer eine nacht, ihn hatten wir in banff im hostel kennen gelernt. wir entschieden uns als erstes ein bisschen shopping zu betreiben und danach den zoo von calgary zu besuchen. war alles gut und schoen, aber absolut nicht mit banff zu vergleichen. alex verbrachte die anderen naechte bei freunden in calgary. ich blieb allein im hostel zurueck, wie spaeter raus stellte nicht zu lange am samstag bin ich mit matt nach drumheller gefahren, dass ist gut eineinhalbstunden von calgary entfernt, um dort das ROYAL TYRRELL Museum zu besuchen und die umgebung dort ein wenig zu erkunden. spaeter trafen wir alex und ihre freunde in einem restaurant. den matt blieb fuer die nacht dort in drumheller, waehrend ich mit alex und ihren freunden nach hause kutschiert worden bin. auf den weg nach calgary kam mir die idee bis dienstag ist noch so viel zeit, haben ja schliessliche erst samstag und was bitteschoen soll man in calgary noch machen. also fragte ich alex warum fahren wir nicht zurueck nach banff fuer 1.5 tage. mit dem greyhound ist es nur 1.5 stunden und wir haetten noch super tage bis zum abflug nach toronto. alex guckt mich an und meinte, ja wieso nicht. spaet abends wurde dann noch schnell der greyhound bus gebucht und promp sassen wir am naechsten morgen im bus richtung banff zurueck. wir zwei waren aufgeregt wie zwei kinder, das gefuehl die berge wieder zu sehen sprudelte in uns glueckshormone aus, die sich keiner vorstellen kann. von unserer clique sagten wir keinem was, sollte ja schliesslich eine ueberraschung werden und die ist wohl praechtig gelungen. die gesichter haette man fotografieren muessen, so baff waren die alle. es gab umarmungen, kopf schuetteln und eine grosse wiederfreude alleman, dass zu beschreiben ist schwierig, wenn man selbst nicht in der situation ist. gleich angekommen wurde auch das bier schon bestellt und der start fuer ein super abend begann. etwas spaeter ging es noch in ein club und morgens 3 uhr sind wir letzendlich raus gekehrt worden. uebergluecklich und super froh diese spontane entscheidung getroffen zu haben, hat sich allein schon nur der abend gelohnt, aber dass montag nochmal alles getoppt wird haette wohl niemand mit gerechnet. kleiner hangover, aber dass war ja bereits bekannt, mieteten max, alex, meagan und ich ein auto um auf exkursion zu gehen. denn es gab einige traumhafte schoene seen zu bestaunen. da leider nur noch ein fetter bmw zu verfuegung stand, war dass schonmal superlos nummer eins. was fuer eine karre leute ... richtig geil, besser konnte es nicht laufen. oben beim peyto lake angefangen, ging es runter zum hector lake, herbert lake, lake moraine, bow lake, lake louise, lake minnewanka und two jack. letzendlich schafften wir 8 seen und hatten sowas von spass im auto. belohnt wurde dass ganze nochmal mit einer baerenmutter mit ihrem kleinen kind direkt am strassenrand. nun stand der zweite abschied vor der tuer. ich nahm abends den letzten greyhound bus zurueck nach calgary, alex fuhr am naechsten morgen richtung edmonton los. nach zwei wochen am stueck, hiess es nun auch fuer uns abschied nehmen. dass ist das schmerzhafteste an so einer reise ... denn die zwei wochen haben uns ganz schoen zusammen geschweisst, waren 24 stunden am stueck zusammen, haben alles zusammen durch gemacht. da liegt freud und leid ganz nah beieinander. ich muss immer wieder sagen, dass kanada mich von anfang an bis jetzt einfach verzaubert. amerika ist so in den hintergrund gerutscht, dass haette ich von mir selbst nie gedacht. die landschaft hier, die leute sind sowas von freundlich und dass ganze land schuettet glueckshormone in mir aus, wo von ich es nie gedacht haette, dass es so ist. nun sitze ich ueber den wolken, im flieger nach toronto und werde anja wieder empfangen meine zahnpasta wurde eingezogen, da ich doch mal geld sparen wollte und mir eine xxl packung gekauft habe, aber nicht dran gedacht habe dass es die 100ml ueberschreitet. also 30ml hab ich locker schon benutzt, aber da machte die frau kein kompromiss. der ganze hintergedanke war eigentlich nur, da ich ja so spaet im hostel ankam alles wichtige in meinen kleinen rucksuck zu packen, um die anderen nicht aufzuwecken. da denkt man fuer andere mit und dann wird man doch noch bestraft aber es gibt schlimmeres schlussendlich bleibt, spontanitaet ist dass, was eine reise traumhaft schoen und unvergesslich macht. die wochen in banff werden noch lang in meiner erinnerung bleiben. das gefuehl mit menschen, die man auf der reise kennen lernt, kann keiner nachvollziehen, der nicht schonmal fuer laengere zeit gereist ist. es gibt im hostel nie einen schlechten tag. alle haben dass gleiche ziel. das spornt an und macht jeden tag einfach so wunderbar. nach dem wwoofing hatte ich richtig lust auf deutschland, doch dass die reise dann nochmal so einen kick bekommt, macht den gedanken abzureisen doch wieder schwierig.
4.6.15 03:30
 
Letzte Einträge: Seattle, Victora, Tofino, Uclulet, Ladysmith, Vancouver, Back in Vancouver - so halb zumindestens, Jasper


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