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   21.02.15 21:35
   
Mexico zeigt Dir s



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Jasper

also besser haette es fuer mich nicht kommen koennen die letzten drei tage ... in jasper angekommen, wurde ich bereits herzlich in empfang genommen von anja, alexandra und alexander. dass sind die zwei maedels die ich bereits in vancouver kennen gelernt hab. alexander ist ein kumpel von anja, die zwei haben seit 3 wochen einen roadtrip unternommen und alexandra dann immer am hostel abgeholt und wieder zurueck gebracht - nun stiess ich noch mit ins boot. dass war der pure luxus, den ohne auto kommst du so gut wie nirgendwo hin, noch nicht mal zum hostel, alles ist mega ausserhalb. der empfang war schon der wahnsinn und wir haben uns gefreut wie kleine kinder uns wieder zusehen. die chemie passt einfach einwandfrei. der erste weg war zum hostel, um den weiteren abend zu planen. zuerst musste gaaaaanz dringend geduscht werden, ich verbrachte ja gut zwanzig stunden im zug und die anderen drei kamen von einem hike wieder, dementsprechend rochen wir alle samt. nach der dusche ging es nochmal runter nach jasper town um gemeinsam etwas essen zu gehen, um alle erlebnisse der letzten woche auszutauschen. auf den weg dorthin wurde ich nochmals belohnt und zwar kam ich in den genuss einen grizzylbaer zu sehen. der abend endete dann spaeter in einem pub, mit bier, spass und vielen lachflashs. mein singlebett von den letzten 4 wochen, was ich immer fuer mich allein hatte, tauschte ich die naechsten drei naechte gegen ein female dorm rum ein, der ingesamt 30! schlafplaetze zur verfuegung hatte :D ... aber irgendwie genoss ich dies auch wieder unter leuten zu sein. dass schnarchen und andere diverse geraeusche hatte ich doch schon vermisst. am naechsten tag stand die gebuchte rafting tour an. alexander und anja schliefen immer im auto und kamen morgens zum fruehstueck zu uns. nach der staerkung ging es zum rafting center, um uns von dort zum einstuendigen entfernten moose lake fahren zu lassen, wo der fraser river einmuendet. als erstes wurde der super schicke neoprenanzug angezogen, was durch aus schon ein sportliches meisterwerk darstellte und man sich gleich 15kg leichter fuehlte, da der bauch einmal weggepresst worden ist. noch eine zweite jacke drueber um uns vor kaelte und wind zu schuetzen, dass ganze wurde mit einem helm und einer schwimmweste vollendet. man sah echt verdammt witzig aus. nach kurzer sicherheitseinweisung ging es dann endlich aufs wasser und allein die aussicht nahm einen schon komplett den atem weg. der absolute hammer einfach. wir waren 2 teams und zu beginn wurde eine kleine wasserschlacht veranstaltet, bevor es richtig los ging. und dann kam der moment wo dass boot einschlug, man hin und her geschleudert wurde und die komplette wassermasse ins gesicht katapuliert bekommen hat. und dabei noch versuchte zu paddeln, dass war so affenmegageil und hat so fun gemacht, dass ich staendig ein lachkrampf nach dem anderen bekam. sowas brauchte ich nach den 3 wochen endlich mal wieder, action, fun und spass. nach der tour durfte, wer wollte einmal ins wasser gehen bisschen schwimmen ... warum ich dass erwaehne, jaaaa das wasser war 4 grad kalt, also da ueberlegst du 2x ob man dass macht oder nicht, aber mit neopren anzug und schwimmweste sollte dass ja gehen. bleiben nur haende und kopf frei. und halloooo, wer kann schon sagen, dass man mal im fraser river in kanada bei 4 grad schwimmen war, also bitte nix wie rein mit mir es war arschkalt, aber es fuehlte sich einfach grossartig an! nach der tour haben wir 4 gemeinsam gegrillt im hostel, alexander ist koch und hat einfach das beste essen gezaubert, zum steak gabs kartoffelsalat, gefuellte champignons und salat. bevor ich zum essen gerufen worden bin, hab ich mit paar jungs und maedels ein kleines fussball spiel bestritten. dass hat mega fun gemacht. nach dem essen haben wir vier noch zusammen weinchen getrunken und lange, intensive gespraeche gefuehrt, bevor es fuer alex und mich in den 30er schlafsaal ging und dort schon bereits ein walross wieder sein bestes gab, was das schnarchen anging :D anja und alexander hatten da doch im auto, was die geraeusch kulisse angeht, den besseren vorteil. aber wie gesagt, dank ohropax und schlafmaske alles kein problem mehr der letzte tag zusammen hiess es fuer mich noch so viel zu sehen von jasper wie es geht und dank dem auto von den zwei war alles total easy und guenstig. kurzer stop am anette lake, weiter zum maligne lake. auf dem weg bin ich mit allen tieren belohnt, die es nur zu selten zu sehen gibt. kurz nach dem hostel, lief uns ein junges moose vors auto. dass ist super selten es so nah zu gesicht zu bekommen. an einem stop haben wir ein deutsches paar getroffen, was seit 3 jahren nach kanada kommt und sowas noch nie gesehen haben danach wurde ich wieder belohnt, da sass eine baeren mama mit ihren zwei kindern am strassenrand und wir konnte mit dem auto auf gut 2m ranfahren und am maligne lake durfte ich noch den canada jack kennen lernen, ein vogel der aus deiner hand frisst. ich hab mich wie im paradies gefuehlt, dass koennt ihr euch gar nicht vorstellen. der hike hatte auch dass ein oder andere lustige zu bieten, da anja und ich nicht im besitz von wanderschuhe sind und teilweise noch sehr hoch schnee lag, latschten wir mit unseren free nike schuhen metertief im schnee rum, so als abkuehlen ganz angenehm. vor paar tagen sah noch alles so grau und traurig aus und dann kommt man einmal wieder raus und darf einfach frei sein und wird gleich soooo belohnt, dass ist ein fantastisches gefuehl. ich schwebte wie auf wolke sieben. abends haben wir zum abschied nochmal zusammen gekocht, spaghetti bolognese ... haaaaammer sag ich euch. ich hab in den letzten wochen verdammt gut gegessen und muesste mittlerweile die 10kg zunehm marke erreicht haben. um unseren letzten abend nochmal gemuetlich ausklingen zu lassen, entschieden wir uns nochmal nach jasper town zufahren, um in einem pub auf ein letztes bier anzustossen. am naechsten morgen hiess es leider schon wieder abschied nehmen von anja und alexander, waehrend alexandra und ich dass projekt hitch-hiking, zu deutsch per anhalter uns als aufgabe machten. fuer die anderen zwei ging es zum mount roben und alex und ich versuchten unser glueck kostenlos nach banff zu kommen. und siehe da wir standen mal eben nur 40 minuten am strassenrand und wurden von danny liebevoll aufgesammelt zuvor haben wir uns noch ein schoenes schild gebastelt. ein weiterer traum von mir ging in erfuellung, endlich mal in einem hohen ford pick-up mit zu fahren ... die autofahrt war verdammt lustig. danny machte ein witz nach dem anderen, hatten tolle gespraeche und dabei noch eine atemberaubende autofahrt, um von den rockies nochmal die schoensten seiten zu gesicht zu bekommen. nach gut 3,5 stunden sind wir in banff angekommen und er setzte uns noch direkt vor dem hostel ab. besser konnte es einfach nicht laufen. alex kennt schon paar leute hier, da sie vor ein paar wochen schonmal hier war. mit denen haben wir uns dann im park getroffen, zusammen gegrillt, gechillt, bisschen fussball und frisbee gespielt, bevor es dann im hosteleigenen pub so richtig schoen eskalierte und der hangover am naechsten morgen gruesste es ist immer wieder faszinierend, welche charakter eigenschaften man selbst auf der reise an sich entdeckt, von denen man nicht wusste, dass diese ueberhaupt existieren. wie gesagt mir geht super momentan und werde nun eine woche in banff verbringen.
22.5.15 22:30
 
Letzte Einträge: Seattle, Victora, Tofino, Uclulet, Ladysmith, Vancouver, Back in Vancouver - so halb zumindestens, Banff


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